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Kalkstein


Angaben zum Film
Filmpremiere
Bäuerliche Kalkbrennerei 1+2



"Kalkstein - ein rheinischer Rohstoff"

Lippenstift und Zahnpasta, Zucker und Zeitungen – ohne Kalkstein oder gebrannten Kalk undenkbar. Doch was ist eigentlich Kalkstein und wie wird er verarbeitet? 

Kalkstein ist einer der wichtigsten Rohstoffe des Rheinlandes. Seit zwei Jahrhunderten prägt er vor allem die dicht besiedelte Region um Wülfrath. Hier spielen Abbau und Aufbereitung seit mehreren hundert Jahren eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Von den unzähligen kleinen Nebenerwerbsbetrieben und den größeren Unternehmen sind jedoch nur noch wenige übrig geblieben. Eines davon, nämlich die zur belgischen Lhoist-Gruppe gehörende „Rheinkalk GmbH", produziert seit über 100 Jahren Kalkstein und gebrannten Kalk in Wülfrath.

Am Beispiel des Werkes Flandersbach der „Rheinkalk GmbH", dem größten Kalkwerk Europas, zeigt der Film Abbau und Aufbereitung, aber auch die Verwendung des Rohstoffes Kalkstein. Verfolgen Sie die Arbeit im Steinbruch Rohdenhaus und schauen Sie den Spezialisten über die Schulter, sehen Sie Analysen im Labor und die riesigen Drehrohröfen, in denen das Wertschöpfungsprodukt Branntkalk entsteht. Ebenso wirft der Film einen Blick in den Wülfrather Zeittunnel, in dem sich die Entstehung von Kalkstein präsentiert. In einem Stahlwerk und einem Heizkraftwerk erfährt der Zuschauer etwas über die heutigen Anwendungsbereiche. Besonderer Höhepunkt sind die Aufnahmen einer nicht alltäglichen Umnutzung eines Steinbruchs zum Härtetest für Geländewagen.

Angaben zum Film:

Kalkstein – ein rheinischer Rohstoff

Aufnahmeort/-jahr: Wülfrath/Duisburg 2005/06
Hauptfilm: 23 min.

Spezial (2 Filme):
„Bäuerliche Kalkbrennerei 1: Setzen des Feuerungsgewölbes und Füllen des Ofens" (40'00") - „Bäuerliche Kalkbrennerei 2: Brennen des Kalks und Austragen des Ofens" (43'00")

Buch und Regie: Berthold Heizmann
DVD-Video
© LVR 2007
Preis: € 15,-

Hier können Sie den Film kaufen oder ausleihen.

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Filmpremiere am Wülfrather Zeittunnel

„Kalkstein – ein rheinischer Rohstoff"

Glühweinduft und lateinamerikanische Klänge – passend zum Wetterwirrwarr präsentierte das Bonner Amt für rheinische Landeskunde des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) ihre neueste Filmdokumentation „Kalkstein – ein rheinischer Rohstoff" im herbstlichen Ambiente. 120 Kalk-Interessierte trotzten den Wettereskapaden auf der Filmpremiere im Openair-Kino des Wülfrather Zeittunnels.    

Regisseur Dr. Berthold Heizmann und sein Kollege Dr. Josef Mangold (3. von links) im Gespräch mit Winfried Schittges, Landschaftsversammlung Rheinland und Barbara Lorenz-Allendorff, Bürgermeisterin Stadt Wülfrath (Foto kann in neuem Fenster vergrößert werden)  Spielmannszug Kalkstädter Wülfrath e.V. trotzt dem Herbstwetter (Foto kann in neuem Fenster vergrößert werden) 

Bürgermeisterin Barbara Lorenz-Allendorff begrüßte die unter Schirmen und Pavillons zusammengerückten Zuschauer und freute sich sichtlich darüber, dass der LVR dieses für die Region Wülfrath wichtige Thema „Kalk" in einem Film würdigt. Begeistert zeigte sich auch der stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung des LVR, Winfried Schittges (MDL), der schon vor Veranstaltungsbeginn die Gelegenheit nutzte, sich von den Profis vor Ort über den Zeittunnel und die vielfältige Nutzung von Kalk zu informieren. Nach seiner Begrüßung überreichte er dann die ersten „pressfrischen" DVDs an Frau Lorenz-Allendorff und Michael Liell, Mitglied der Geschäftsführung der Rheinkalk GmbH. Das traditionsreiche Wülfrather Unternehmen hat maßgeblich zum Gelingen der Filmdokumentation beigetragen, das fachliche Hintergrundwissen über Kalkgewinnung und –verarbeitung vermittelt und die Dreharbeiten in ihren Steinbrüchen ermöglicht. 

Barbara Lorenz-Allendorff, Bürgermeisterin der Stadt Wülfrath und Winfried Schittges, stellvertretender Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland (Foto kann in neuem Fenster vergrößert werden) Ehrengäste der Filmpremiere in Wülfrath (Foto kann in neuem Fenster vergrößert werden) 

Die zahlreichen Zuschauer, meist echte Kalker, zeigten sich beeindruckt von der Dokumentation: „Ich hätte gar nicht gewusst, dass die Bauindustrie nur einen ganz kleinen Teil in der Kalkverwendung ausmacht.", äußert sich ein interessierter Zuschauer sichtlich erstaunt. Denn der Film zeigt: Stahl, Glas, Papier, Zucker, Zahnpasta, Kosmetika – viele dieser alltäglichen Gegenstände kommen nicht ohne Kalkstein und gebrannten Kalk aus.

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Angaben zum Film

 

"Bäuerliche Kalkbrennerei 1+2"

Teil 1: Setzen des Feuerungsgewölbes und Füllen des Ofens

Das Setzen des Feuerungsgewölbes ist eine langwierige Arbeit, die viel Können und Erfahrung erfordert. Auf diesem Gewölbe lastet ein Grroßteil des Füllgewichts von rund 450 Zentnern Kalkstein.

Angaben zum Film:

Bäuerliche Kalkbrennerei
1 Setzen des Feuerungsgewölbes und Füllen des Ofens
Aufnahmeort-/jahr: Gransdorf/Eifel 1979
Länge: 40 min.

Aufnahme: Gabriel Simons, Konrad Grunsky-Peper
Schnitt/Kommentar: Berthold Heizmann
© LVR 1987



Teil 2: Brennen des Kalks und Austragen des Ofens

Das Brennen des Kalksteins dauert bis zu 60 Stunden. Das Kohlendioxyd entweicht, übrig bleibt Kalziumoxyd, also gebrannter Kalk. Diesen verwendete man früher beim Hausbau und als Dünger in der Landwirtschaft. Teilweise wird er auch heute noch von Stukkateuren benötigt.

Angaben zum Film:

Bäuerliche Kalkbrennerei
2 Brennen des Kalks und Austragen des Ofens
Aufnahmeort-/jahr: Gransdorf/Eifel 1979
Länge: 43 min.

Buch: Gabriel Simons, Konrad Grunsky-Peper
Schnitt/Kommentar: Berthold Heizmann
© LVR 1987

Die beiden Filme sind als Zusatzfilme auf DVD-Video "Kalkstein - ein rheinischer Rohstoff" (Preis €15,-) aufgespielt.

Hier können Sie den Film kaufen oder ausleihen.

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