
Die 1841 in Rödingen errichtete Synagoge bildet zusammen mit dem Wohnhaus der jüdischen Familie Ullmann das einzige weitgehend im Originalzustand erhaltene Gebäudeensemble dieser Art im westlichen Rheinland. Nach behutsamer Restaurierung sind die Gebäude nun als LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen der Öffentlichkeit zugänglich.
Im Vorderhaus bietet eine Dauerausstellung anschauliche Informationen zu verschiedenen Facetten jüdischen Lebens im Rheinland in Vergangenheit und Gegenwart, unter anderem zur Geschichte der jüdischen Bewohner, zur koscheren Küche früher und heute und zu Aspekten der jüdischen Religion und der Geschichte des rheinischen Judentums. Im Hinterhof lädt die ehemalige Landsynagoge zur Besichtigung ein. Hörstücke in deutsch oder englisch sowie Kurzfilme ergänzen das Informationsangebot.
Mit dem am 6. September 2009 eröffneten LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen baut der Landschaftsverband Rheinland sein vielfältiges kulturelles Angebot für die gesamte rheinische Region aus und dokumentiert sein Engagement auch im Bereich der jüdischen Geschichte im Rheinland.
Das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen versteht sich als offenes Angebot für alle an dieser Thematik interessierten und empfiehlt sich zudem als kultureller Veranstaltungsort mit besonderer Atmosphäre.
Erste Einblicke in Gebäudeensemble und Dauerausstellung finden Sie in der Fotostrecke, die Sabine Tenta für den Westdeutschen Rundfunk produziert hat. Begleitend zu den Fotos erläutert Monika Grübel in Audio-Kommentaren die Geschichte des Hauses und die Konzeption der Ausstellung.
Auf den folgenden Seiten bieten wir Ihnen weiterführende Informationen:
Texte: Monika Grübel und Kerstin Theis
Fotos, sofern in den Bildtexten nicht anders ausgewiesen: LVR
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