LVR-Institut für Landeskunde
und Regionalgeschichte
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Düsseldorfisch

Was ist – sprachlich gesehen – „Düsseldorfisch“? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Buchneuerscheinung aus unserem Hause. Darin zeigt der Autor, welche Vokabeln den Menschen in der Landeshauptstadt besonders lieb und teuer sind (Baas, gripschen, Jan Wellem, Kappes-Hamm …) und wie die berühmte „Benrather Linie“ (im Buch auf Fotos und Karten dokumentiert) die Dialekte innerhalb der Großstadt Düsseldorf prägt. Beschrieben wird ferner, was vom Düsseldorfer Platt jenseits der Brauchpflege im täglichen Alltagsdeutsch bleibt (Dönekes, Pinnekes …). Unter „Düsseldorfisch“ fallen bestimmte Wörter, Namen, Sprachformen und Sprechweisen, die in der Landeshauptstadt beheimatet sind und/oder hier als ortstypisch betrachtet werden. Sie tragen zur Identifikation mit der Stadt bei. Einen besonderen Platz in diesem kleinen Buch nehmen die in Düsseldorf beliebten Wortgeschichten ein, allen voran die Herleitungen von Killepitsch und Retematäng.

Georg Cornelissen: Düsseldorfisch. Eine Stadt und ihre Sprache.

Greven Verlag Köln 2017. ISBN 978-3-7743-0685-1.

zahlr. farbige Abbildungen und Sprachkarten. 9,90 Euro.